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Mit "DOA: Dead or Alive" (2006) kommt die Verfilmung der beliebten Videospiel-Prügelserie...
Tina (Jaime Pressly, u.a. "Mortal Kombat: Conquest"), Christie (Holly Valance, u.a. "CSI: Miami"), Prinzessin Kasumi
(Devon Aoki, u.a. "Sin City", "2 Fast 2 Furious") und Helena (Sarah Carter, u.a. "Final Destination 2", "Smallville") gehören zur Elite der asiatischen Kampfsportkunst. Dabei überzeugen sie ihre vornehmlich
männlichen Kollegen nicht nur mit ihrer sexy Erscheinung, sondern vor
allem mit ihrer extremen Durchschlagkraft. Eines Tages erhalten alle
vier auf geheimnisvolle Weise eine Einladung zum Dead or
Alive-Turnier, das mit einem Preisgeld von 10 Mio. US Dollar winkt.
Doch das Geld allein ist für einige der Ladies nicht der einzige Grund
sich dem härtesten Kampfkunstturnier der Welt zu stellen. Es geht um
die Ehre und die Suche nach Antworten auf noch offene Fragen...
Der Film startete - nach diversen Terminverschiebungen - am 19. Oktober 2006 in den deutschen Kinos... Und Fortsetzungen (!) waren/sind geplant...
Dead or Alive
Aktuelles

"DOA: Dead Or Alive" auf DVD !!!
Am 22. Februar 2007 erschien "DOA: Dead Or Alive" auf DVD... Jetzt bei Amazon bestellen !!!

[14.08.2009]
Der TV-Sender Pro7 zeigt heute um 20.15 Uhr "DOA: Dead Or Alive" als deutsche Free-TV-Premiere... Die Wiederholung läuft am Sonntag um 1.00 Uhr...
[22.02.2007]
Heute erscheint "DOA: Dead Or Alive" auf DVD...
[14.02.2007]
DemoNews.de meldet... Grundsätzlich zeichnet sich die Dead or Alive-Reihe durch hervorragende 3D-Beat `em Ups aus, doch zuletzt konnte sie weder im Kino, noch mit der pseudo-erotischen Minigame-Variante Dead or Alive Xtreme 2 wirklich überzeugen. Trotzdem wollen sich die Macher rund um Produzent Tomonobu Itagaki nicht auf die gute alte Prügel-Traditition zurückbesinnen, sondern planen Neues.
Itagaki selbst kündigte nämlich in einem Interview mit der Zeitschrift "Japan Vibes" das Xbox 360-Game Dead or Alive: Code Chronos an, welches ein Rollenspiel mit vielen Action Adventure-Elementen im Dead or Alive-Universum werden soll. Die Entwicklung dieses Spiels befindet sich aber noch in einem sehr frühen Stadium und daher wollte Itagaki keine weiteren Details ausplaudern.
Dafür erwähnte er aber nebenher noch, dass sich auch ein Dead or Alive-Ableger für den Nintendo DS in Entwicklung befindet. Um was für eine Art von Spiel es sich dabei handelt, verschwieg er allerdings.
[19.10.2006]
Heute startet "DOA: Dead Or Alive" in den deutschen Kinos...
Bei Gamigo darf man ein Musik-Video zum Film bestaunen...
[10.10.2006]
Bei AICN gibt es eine Filmkritik... [...] D.O.A. comes off as a lighthearted blend of Charlie's Angels and Kill Bill that doesn't pretend to be anything more than it is: hot babes fighting each other in style. Watch it in a matinee or rent the DVD but if you keep the above mindset, you'll be entertained. I consider this flick my guilty pleasure of the year. [...]
[07.10.2006]
Constantin Film schickte uns folgendes Interview mit Bernd Eichinger...
Wie ist das Projekt DEAD OR ALIVE zustande gekommen?
Diesen Film hatten wir eigentlich bereits während der Produktion von
RESIDENT EVIL im Visier.
Wir, das sind Robert Kulzer, der das
Constantin-Büro in L.A. leitet, Impact-Geschäftsführer Jeremy Bolt und
ich. Letztlich kannte ich das Spiel "Dead or Alive" nur vom Namen her,
aber wir drei haben uns eingehend mit dem Thema beschäftigt und
sicherten uns bald darauf die Verfilmungsrechte. Gerade weil DEAD OR
ALIVE nicht so "dark" ist wie etwa die beiden RESIDENT EVIL-Teile, hat
es uns sehr gereizt, einmal eine Games-Verfilmung machen zu wollen, in
der eben keine dunklen Superheros auftreten, sondern die ein reines
Spaßevent werden sollte. Und die zum Hintergrund hat, dass die
entscheidenden Protagonisten nun einmal junge Frauen sind. Das ist in
diesem Genre ja eine eher ungewöhnliche Vorstellung.
Welche Zielgruppe wird sich für den Film interessieren?
Nun ja, unsere Überlegung war natürlich schon, dass bei einem solchen
Sujet mit einer derartigen Besetzung wie in DEAD OR ALIVE eben auch
andere Zuschauerschichten jenseits der typisch männlichen RESIDENT
EVIL-Gamerklientel gewonnen werden können. Ich denke da vor allem an
weibliche Kinogänger, die weniger an martialischen Bildern als
vielmehr an einer fantastischen Story à la DREI ENGEL FÜR CHARLIE
interessiert sind. Bei so einem Fun-Ride wie DEAD OR ALIVE passiert
natürlich alles mit einem gewissen Augenzwinkern gegenüber dem
Publikum.
Wie schwer ist für einen Filmemacher, ein bekanntes Game auf die
Leinwand zu bannen? Welche Konzessionen muss man dabei eventuell
eingehen?
Das kommt ganz darauf an, wie bekannt ein Spiel ist bzw. wie häufig
dieses gespielt wird. Und je bekannter dieses ist, desto stärker legen
Fans auch Wert darauf, dass die Figuren - ob auf dem Desktop oder auf
der Leinwand - ernst genommen werden. Damit meine ich, dass die
Leinwandrollen im Allgemeinen wie im Besonderen den Figuren
entsprechen müssen, die im Game abgebildet sind. Ich weiß das von mir
selbst: Als Jugendlicher war ich (und bin es eigentlich heute noch)
ein regelrechter Comic-Freak, der früh u.a. sämtliche Marvel-Hefte
verschlungen hat. Und wenn ich heute zurückblicke, so war ich das eine
oder andere Mal richtig sauer darüber, wenn ein neuer Zeichner zum
Beispiel Kostüme auch nur leicht veränderte oder ein Texter die
Charaktere von der Grundidee her verschobenen hat. Das hat mich damals
regelrecht abgeturnt, um es Neudeutsch zu formulieren. Daher kann ich
sehr gut die Fans der Computer-Games verstehen, die völlig in ihrer
Welt aufgehen, wenn sie irgendwelche filmischen Änderungen auf den Tod
nicht ausstehen können. Die Charaktere eines Games, weniger noch als
die reine Story, müssen daher im Kino auf den Punkt genau
wiedergegeben werden. In jedem Game und jedem Comic entsteht ja eine
bestimmte Welt - und diese Welt muss ein Filmer oder Drehbuchautor
ernst nehmen. Das ist dann auch keine Konzession, sondern vielmehr
eine Frage des Respekts. Aber natürlich muss man zugleich einen Film
realisieren, der für sich selbst steht. Mehrere Enden wie im Game
lassen sich in der Regel nicht produzieren. Das endgültige Filmende
muss der Zuschauer daher nicht nur akzeptieren, sondern schlichtweg
auch sehen wollen.
Trotzdem lassen sich Game-Inhalte nicht immer 1:1 auf die Leinwand
übertragen.
Sicherlich muss man manchmal Elemente in der Handlung verändern. Aber
ein Filmemacher muss dabei ganz genau wissen, was er wie verändern
will und wie weit er gehen kann. Beim Thema Comics kann ich ein
probates Beispiel geben: Wenn Sie bestimmte Superkräfte auch nur in
Nuancen verändern, empfinden das die Fans als regelrechten Affront.
Ähnlich ist dies bei Video-Games. Klar lässt sich situativ einiges für
die Filmhandlung umformen, aber auf der Leinwand muss die Welt, in der
das Spiel stattfindet, präzise eingefangen sein. Den einzelnen Figuren
muss ihre angestammte Game-Rolle auch dort gewährt sein.
Und dann gibt es natürlich auch Kinogänger, die das Game nicht kennen.
Für die muss der Film genauso funktionieren! Insofern arbeitet man
beim Story-Lining ähnlich wie bei einer Romanverfilmung, bei der
ebenfalls das Geschehen auch all jene Zuschauer begeistern muss, die
die literarische Vorlage nicht kennen. Eines der wesentlichen
Kriterien beim Videogame ist ja dessen Interaktivität, die im Kino
indes komplett wegfällt. Daher muss man bei einer Verfilmung vor allem
etwas hinzufügen: die Emotionalität, die ein Spiel in der Regel nicht
oder nur kaum aufweist. Nehmen Sie ein frühes Reaktionsspiel wie
"Pac-Man" oder dann später die simplen Baller-Spiele. Hier war
Reaktionsschnelligkeit und mithin eine gewisse Form von Interaktivität
gefragt, aber die Emotionen blieben außen vor. Im Kino wiederum hat
der Zuschauer aber die Möglichkeit, sich emotional mit den
dargestellten Figuren zu identifizieren. Bei DEAD OR ALIVE etwa durch
die Bruder/Schwester-Episode mit Prinzessin Kasumi oder durch die
besonderen Lebensgeschichten der anderen Girls. Nicht zu vergessen
bleibt auch die Tatsache, dass sich die Heldinnen zunächst als
Rivalinnen gegenüberstehen, aber bald lernen, nur gemeinsam im Kampf
bestehen zu können.
Welcher Game-Typ eignet sich besser für eine Verfilmung?
Wie gesagt, beim Filmen geht es immer um Emotionen, da sich die
Zuschauer mit den Personen eines Films identifizieren müssen. Ergo
denke ich, dass jedes Game, das diese besonderen Vorgaben erfüllt,
sich auch besser für eine Kinoverfilmung eignet.
Wie schwierig ist es dann, passende Gesichter für eine Game-Verfilmung
zu finden?
Natürlich ist dies wahnsinnig schwierig. Vor allem deshalb, weil man
gute Schauspieler finden muss, die sich freiwillig den Torturen eines
körperlichen Trainings unterziehen. Hier klappt es eben nicht wie bei
anderen Filmprojekten, bei denen man eine Woche vor Drehstart
erscheint und dann seinen Part herunterspielt. Bei DEAD OR ALIVE
wurden die Schauspieler drei Monate lang hart rangenommen. Und
technische Spielereien helfen hier nicht immer weiter, denn auch eine
Seilaufhängung muss physisch gemeistert werden. Und die Schwerter, die
in unserem Film genutzt werden, unterscheiden sich von echten
Kampfschwertern nur dadurch, dass die Klinge stumpf ist. Ansonsten
sind das wirklich schwere Waffen, die auch über längere Zeit in der
Hand gehalten werden müssen. Also werden für ein derartiges Projekt
Darsteller benötigt, die akrobatisch genug sind, die sich freiwillig
einem harten Training unterziehen wollen und die gleichzeitig die
geforderten Emotionen verkörpern können. Das war in der Tat eine lange
Suche!
Ältere Nachrichten kann man im Archiv nachlesen...
Dead or Alive
DVD & Video

D.O.A. - Dead or Alive
Regionalcode 2
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Ton: Deutsch (DD 5.1, DTS 5.1) & Englisch (DD 5.1)
Bild: 2.35:1 (16:1)
DVD Erscheinungstermin: 22. Februar 2007
DVD-Extras: Making of (ca. 23 Min.); Deleted Scenes (ca. 8 Min.); Interviews (ca. 13
Min.); Storyboard; Blick hinter die Kulissen
Dead or Alive
Links

Dead or Alive
Offizielle Website
 
Offizielle Infos zur Verfilmung...
http://www.doa.film.de
Dead or Alive
Offizielle Website
 
Offizielle Infos zur Spiele-Serie...
http://www.tecmogames.com
Dead or Alive
DOA Central
 
Englischsprachige Fan-Infos rund um die Spiele-Serie...
http://www.doacentral.com
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19.10.2006 (D)
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